Die Nazikeule

08.12.2016 00:00

In unserer Gratis-Wochenzeitung vom 1. Dezember echauffierte sich Kapfenbergs Bürgermeister Manfred Wegscheider über seinen FP-Vizebürgermeister Reinhard Richter. Dieser hatte nämlich auf facebook den Bundespräsidentschaftskandidaten Alexander Van der Bellen (auf Bild mit Hund) mit Hitler verglichen (auch mit Hund auf Bild). Andere lokale SP-Funktionäre forderten Richters Rücktritt, ebenso der SP-Minister Jörg Leichtfried, der ja auch aus der Obersteiermark stammt.

Ursula Stenzel hatte einige Tage zuvor über Van der Bellen geäußert: „„Es gibt zumindest Vermutungen, dass seine Eltern zumindest geliebäugelt haben mit den Nazis“. Die Aufregung war groß.

Solche Sager sind bedauerlich und überflüssig wie ein Kropf.

Nur, wenn ich mich recht erinnere, schrieb ein gewisser Ingo Mayr, damals noch SP-Chef von Tirol, auf facebook: „…dass ein Drittel der Österreicher einen Nazi gewählt" hätte. Er wurde inzwischen zu einer Geldstrafe verurteilt. Das mediale Echo war jedenfalls schwächer und die SPÖ hielt sich vornehm zurück. Von den ständigen Nazi-Parolen der linken Antifas und deren grünen Sympathisanten will ich hier gar nicht schreiben. Dass zuletzt gerade SP-Funktionäre empört Steine werfen, selbst im Glashaus sitzend, würde ich nicht als Redlichkeit bezeichnen.

Egal von welcher Seite solche Anwürfe kommen, sie sind falsch, werden dennoch bewusst als untergriffige Beschimpfungen und Unterstellungen verwendet und können von den Österreichern schon gar nicht mehr gehört werden.

 

Die Nazikeule ist schon längst abgedroschen ! Sie interessiert kein "Schwein".

 

Bildquellen:             Abendzeitung München

                               unsertirol24.com

                               Salzburger Nachrichten

                               Heute.at

                               facebook: FPÖ Kapfenberg (Bild inzwischen gelöscht)

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