Kreuzdebatte: Das hat einmal kommen müssen

02.02.2017 00:00
Bildquelle: kreuz-net.info
 
Solange ich mich zurück erinnern kann, waren Kreuze allgegenwärtig: Zu Hause, in den meisten anderen Häusern, in der Schule, am Kirchturm, an den Wegrändern, auf Gipfeln.....
 
Das war so selbstverständlich, dass eigentlich niemand darüber nachdachte. Der Großteil bei uns war ohnehin katholisch, der Rest halt evangelisch und dann noch ein paar kleine christliche Glaubensgemeinschaften und Sekten....
 
Es hat sich etwas verändert. Ich kann mich noch erinnern an den ersten Fall, als Eltern gerichtlich die Entfernung des Kreuzes aus dem Klassenzimmer durchsetzen wollten. Die allgemeine Empörung war groß.
 
Heute sind nur noch 5,2 Mill. Menschen bei uns katholisch, evangelische Christen sind 306.000 Personen und orthodoxen Glaubens sind 500.000(!?). Aber die zweitgrößte Religionsgemeinschaft nach den Katholiken sind die Muslime mit 600.000 Mitgliedern und an die 2 Mill. Menschen hier sind überhaupt konfessionslos.
 
Die Zahl jener ohne christlichen Glauben ist mit 2,7 Mill. (inkl. alle kleinen nichtchristlichen Gemeinschaften) also relevant genug, um eine solche Diskussion grundsätzlich legitim erscheinen zu lassen.

Ich bin inzwischen Agnostiker und gehöre somit zu der starken nichtchristlichen Minderheit. Dennoch: Für mich ist das Kreuz zwar nicht das Symbol der Erlösung von einer Erbschuld, es ist für mich aber Symbol der auf dem Christentum basierenden abendländischen Kultur. Und darum möchte ich, dass es so bleibt, wie es ist.

Die in dem verlinkten Artikel vertretene Meinung teile ich also nicht: http://www.kreuzdebatte.at/


 

 

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