Schilcherwein statt Krimsekt

04.03.2014 00:00
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Graz: Steiermark

Nachdem infolge des massiven Druckes der EU-Staaten und der US-Regierung (dem Volk dort ist das sowieso wurscht - das weiß ja nicht einmal, wo die Krim liegt) sowie aufgrund der militärischen Bedrohung durch die ukrainische Armee Putin sich auf dem Rückzug befindet, ist in absehbarer Zeit auch der Marinestützpunkt der russischen Schwarzmeerflotte in Sewastopol nicht mehr zu halten.

Aber Putin wäre nicht Putin, würde er nicht die traditionell freunderlschaftlichen russisch-steirischen Beziehungen nützen, gerade jetzt, wo ihm sein einstiger bester Freund, der Berlusconi, auch abhanden gekommen ist. Mit intensiver Geheimdiplomatie und etlichen Obstlerrunden konnte er das Vertrauen von Voves und Schützenhöfer gewinnen (ich glaube, der Klug war da auch irgendwie involviert) und einen sensationellen Coup landen.

Die Steiermark wird der neue Stützpunkt seiner Flotte! So nah wie nie zuvor am Nato-Hauptquartier werden seine Kriegsschiffe ankern, versteckt in den Grazer Murauen und hinter der Murinsel, kaum einsehbar und doch mit direktem Zugang zum Schwarzen Meer über die Donau.

Die Vorteile für uns Steirer sind enorm: Wir kriegen unser Gas um 50 Prozent billiger, immer an den Sonntagen sowie am 1. Mai und am Faschingsdienstag dürfen die Steirer mit den Flaggschiff die Mur gratis rauf und runter fahren. Er hat den Steirern auch versprochen, bei etwaigen Übergriffen der Kärntner uns zu beschützen. Magna hat auch schon einen Riesenauftrag von Lada erhalten und darf nun für den russischen Markt E-Autos produzieren und die steirischen Waldbesitzer dürfen ihr Holz nach Russland exportieren - wenn wir im Gegenzug sibirisches Holz importieren.

Er, der Putin, hat auch versprochen, sollte der Voves und der Schützenhöfer tatsächlich die nächste Wahl verlieren, so bekämen wir vollwertigen Ersatz: Wiktor Fedorowytsch Janukowytsch, der ja momentan zu wenig zu tun hat, wäre bereit, in die Grazer Burg einzuziehen, voraus gesetzt, unser Bischof, der Egon Kapellari, wird orthodoxer Patriarch. Das ließe sich sicher bewerkstelligen, unser jetziger Papst ist ja sehr tolerant.

Erste alarmierende Meldungen sind durch die NSA inzwischen dem amerikanischen Präsidenten Obama zu Ohren gekommen (wahrscheinlich wurden auch die Handys vom Voves und Schützenhöfer abgehört). Der war gerade beim Joggen durch das Weiße Haus zusammen mit seinem Vize Joe Biden. Er musste sich sofort übergeben und hyperventilierte. Auch die Merkel war angeblich "not amused" und hat ihrem Aussenminister, dem Frank-Walter Steinmeier, eine gewaltige Watschen verpasst. Der liegt jetzt auf der Unfallchirurgie und der Merkel wurde polizeilich das Betreten des Aussenministeriums verboten.

Spannende Zeiten, bin gespannt, wie´s weitergeht - am Aschermittwoch.....

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